
Funktionieren- und Alles-wissen-müssen (sollen) funktioniert nicht mehr...
Es ist das ständige MEHR & ANDERS ohne echte Erfolgserlebnisse, das uns an unsere Grenzen bringt. Immer höhere Anforderungen, immer wieder etwas Neues, etwas Anderes, immer unpersönlicher, immer empathieloser... - Doch eine Welt im Wandel ist nicht aufzuhalten. Diejenigen, die sich ändern müssen, sind wir selbst.
1. Selbst-Akzeptanz: (Selbst-)Vorwürfe nützen niemandem. Du machst keine Fehler, du lernst.
Hinterher sind wir alle schlauer;) - Mach dir klar, dass Unsicherheit & Zweifel einen Entwicklungsprozess darstellen. Am Ende lernen wir aus jeder einzelnen Erfahrung. Wichtig ist, dass du eine neue Qualität des Handelns für dich entdeckst, des Vorausdenkens und des aktiven Umgangs mit komplexen Gemengelagen an Interessen und Informationen. Die Kommunikation spielt dabei eine wesentliche Rolle, um vom Erwartenden zum Mitbestimmer zu werden.
2. Selbst-Empathie: Ja, es geht dir nicht gut. Auch das darf sein.
Hör auf funktionieren zu wollen. Das funktioniert nicht und du weißt es. Sei dir selbst gegenüber einfühlsam(er) und verständnisvoll(er). Statt ständig dein Verhalten und das anderer zu bewerten und zu kritisieren, lerne, dich mitzuteilen. Nur wenn man Probleme anspricht, kann sich etwas ändern. Dazu zählt, sich und anderen gegenüber Überforderung und Erschöpfung einzugestehen und um Hilfe zu bitten. Ein Zeichen der Stärke, nicht der Schwäche!
3. Selbst-Wertschätzung: Den Selbst-Wert kennen als Voraussetzung für Wert-Schätzung.
Mach aus Wissen Weisheit, aus "will ich nicht (mehr)" "ich will". Du hast schon viel geleistet, viel geschafft und tust jetzt sehr wahrscheinlich auch (zu) viel. Klopf dir also an dieser Stelle mal kräftig auf die Schulter! – Dein Ziel sollte sein, negative Einstellungen (auch dir selbst gegenüber) über Bord zu werfen und in ein positives Selbstbild sowie deine Werte für die Zukunft zu wandeln. Der einzige Weg, um deine Position anderen gegenüber erfolgreich zu vertreten/verhandeln.
4. Selbst-Entwicklung: Eine neue Zeit erfordert neue Soft Skills.
Fakt ist, dass die meisten von uns noch "old-school" ticken, inklusive einer gewissen anerzogenen Sprachlosigkeit und angelernten Hilflosigkeit aus einer Zeit, in der "Richtig & Falsch-Sichtweisen" vielleicht noch ein komfortables Leben ermöglichten. Jetzt gelten andere Regeln. Grübeln, innerer Rückzug und auf das hören, was andere sagen/meinen, sind meist der sichere Weg in die persönliche Sackgasse/Krise. Die Devise lautet: Nicht (er)warten, hoffen und still leiden, sondern selbermachen im Sinne von Probleme analysieren, Unterstützer finden, Lösungen erarbeiten. Mit mehr Übung macht es immer mehr Spaß, sich selbst zu ent-wickeln:)
Achtung: Je länger du mit negativem Stress in Form von Überlastung, Zweifeln, Sorgen & Ängsten lebst, desto weiter entfernst du dich von dir selbst!
Umstände, die dir nicht guttun, sind Energiefresser. Du fügst dir damit Schaden zu, den es wiedergutzumachen viel schwieriger ist, als rechtzeitig ins Handeln zu kommen. Besser: Löse dich von deinem "alten Selbst-Verständnis" alles können & wissen zu müssen. Das ist unmöglich und auch nicht nötig. Es gibt jede erdenkliche Hilfe wie z. B. professionelle Beratung und/oder aktive Unterstützung in Form von Coaching zu so gut wie jedem Thema.